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taubi

some nice word

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Unsa Haus und andere Geschichten

Unsa Haus und andere Geschichten - Rita Macedo,  Ben Böttger,  Ina Schneider,  Clara Thoms,  Mash Vacano,  David Blum Es fällt mir ein bisschen schwer, diesem Buch nur drei Sterne zu geben. Aber wir alle wissen, wie subjektiv diese Wertungen ohnehin sind, also tu ich es- der Abzug bezieht sich in voller Höhe auf die für mich wenig ansprechenden Bilder und den Stil, der mich ein wenig an diese "Heute gehe ich mit Mama zum Zahnarzt"-Bücher erinnerte. Ich bin ein verwöhntes Kind, meine Buchwelt bestand in dem Alter, das dieses Buch ansprechen soll, vor allem aus aus Mira Lobe, Astrid Lindgren und Christine Nöstlinger. Ein verträumtes Geflatter mit traumähnlichen Illustrationen also, und trotzdem, besonders im Fall von Mira Lobe, stark weltverbesserisch. Die Geggis. Ihr wisst schon. Da liegen mir die realitätsnahen, zielgerichteten Dialoge und der schmucklose Stil dieser Geschichten nicht so.

Das Konzept an sich bekommt von mir in Gedanken mindestens 5 Sterne, denn so etwas ist notwendig, gut, wichtig. Homosexuelle Eltern, Kinder, die sich nicht in Genderklischees zwängen lassen, Alex, die zu ihrer großen Schwester in die WG zieht, weil ihre Eltern zu viel Alkohol trinken, auf den Bildern auch mal der Bruder, der im Rollstuhl sitzt, und der Mann, der ein Baby im Arm hält. Ein buntes Hautfarbengemisch.

All das zum Inhalt eines Kinderbuchs zu machen find ich wichtig, denn wenn auch Patchworkfamilien und nicht-weiße Menschen schön langsam Einzug in dieses Genre finden- so vieles orientiert sich doch noch an der heterosexuellen Standardfamilie, um das mal exemplarisch zu nennen. Und setzt damit Normen, die allen weh tun, die ihnen nicht entsprechen.

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch diesen Bisexualitäts-Podcast.