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taubi

some nice word

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1Q84. Buch 1 & 2

1Q84. Buch 1 & 2 - Haruki Murakami Enorm spannend, ja (zumindest spannend genug, um mich derartig lange zum Weiterlesen zu bewegen). Im Nachhinein wirken die 1021 Seiten nun nicht mehr ganz so gut gefüllt, das Gefühl, dass 300 weniger noch gut reichen würden, bleibt. Das wäre ja nicht schlimm. 1Q84 ist meist mitreißend, gelegentlich wirklich witzig, ab und zu sehr relatable und manchmal sogar traurig oder zu "Aww!"s nötigend. Die meiste Zeit, spätestens ab der Hälfte (oder so) ist es mir trotzdem sehr, sehr unsympathisch. "Unsympathisch", das ist in etwa so, wie ich Homo Faber sehr gern gelesen hab, ohne den leichten Widerwillen und Ekel vor irgendetwas Durchschimmernden jemals loszuwerden. 1Q84 ist wie Homo Faber über 1021 Seiten. (Plus wirklich verquere Einleitung zu einer Vergewaltigung: "Im Herbst ihres ersten Studienjahres verlor Tamaki ihre Jungfräulichkeit". Ew.)
Dann wieder, die bizarr komischen Vergleiche, die mich an Sputnik Sweetheart sehr störten, bleiben aus, auch "DAS UNDEFINIERTE ÜBERSINNLICHE EINSELF WEIL ES GIBT MEHR ALS WIR SEHEN!" wird nicht derart übelkeiterregend auf mich losgelassen.
Ich glaube, Murakami ist halt ein abstoßender Mensch Mitte sechzig und dieses Buch ziemlich gut.